Villa Kunterbunt
Geschrieben von (Alex) in Hochtour am 20. September 2009
Unsere Tour hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Nach einem langen, langen Tag mit einer Aktion in Hagen und einer Aktion in Leverkusen wurde uns bereits am Telefon berichtet, dass wir in einer „WG in Leverkusen“ übernachten werden. Was sich hinter dieser maßlosen Untertreibung verbergen sollte, durften wir gestern Nachmittag erfahren.
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An der angegebenen Adresse erwartete uns ein riesig wirkendes Haus und schon beim Öffnen der Tür wurde uns klar: Das ist keine WG. Das ist praktisch ein Hausprojekt. Geil! Peter begrüßte uns und wir wurden von Eindrücken überflutet. Das Haus zieht sich über drei Etagen mit jeweils einem endlos langem Flur, der liebevoll eingerichtet daherkommt und eine wohnliche, romantische Stimmung verbreitet. Man fühlt sich ein wenig wie in Pippi Langstumpfs’ Villa Kunterbunt. Hinter manchen der zahlreichen Türen verbergen sich die Zimmer der sieben Hausbewohner, hinter Anderen kleine und freundliche Badezimmer oder große, alternativ eingerichtete Küchen. Manche Türen bringen uns aber auch nur in leere Räume oder als Abstellkammer genutzte Gemächer. Es gibt jedenfalls viel zu entdecken.
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In der ersten Etage hängen im hinteren Teil des Flures interessante Werke eines ukrainischen Künstlers, der dieses Haus vor seinem Tod gerne besuchte und sich hier teilweise bis zu sechs Monate einnistete. Im zweiten Stock findet man dagegen eine in dem Flur hängende Schaukel, zahlreiche selbst gemalte Bilder, sowie einen Spiegel, welcher besonders Anna begeistert. Ich weiß nicht, wie sie das geschafft hat, aber sie hat ihn jetzt sogar geschenkt bekommen. (So eine Made.)
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Der dritte Stock im Dachgeschoss, in dem auch wir untergebracht sind, zeichnet sich vor allem durch die Bibliothek, in der wir schlafen aus. Die Stimmung, die dieser Raum verbreitet, wird vielleicht über das angehängte Foto deutlich, an einer in Worte gefassten Beschreibung der Atmosphäre würde ich aber sicher scheitern.
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Zu guter Letzt der Garten: Dieser erinnert an kleine, etwas wilde Parks in mediterranen Gebieten. Liebevoll gepflegt, aber dennoch naturbelassen und ganz und gar nicht bürgerlich wirkend, offenbart der Garten verschiedenste Pflanzenarten, Sitz- und Liegeecken, sowie eine nie von einem Hund genutzte Hundehütte. Peter berichtete aber, das die Hütte schon als „Meerschweinchenkirche“ verwendet wurde.
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Im dem Garten werden wir gleich auch noch das ein oder andere Erinnerungsfoto schießen, bevor wir uns an unserem freien Tag (der einzige auf unserer Hochtour) wieder nach Bochum begeben und über die gestrige Kneipentour durch Leverkusen-Opladen sinnieren werden.
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Aber auch euch noch einen schönen Tag!
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