<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Grüne Jugend NRW</title>
	<atom:link href="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.gruene-jugend-nrw.de</link>
	<description>Jung. Grün. Stachelig.</description>
	<lastBuildDate>Fri, 02 Apr 2010 10:57:55 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Rettet das Volkslied!</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2010/04/02/rettet-das-volkslied/</link>
		<comments>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2010/04/02/rettet-das-volkslied/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 10:57:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruene-jugend-nrw.de/?p=353</guid>
		<description><![CDATA[Während wir in der vergangenen Woche quer durch den Düsseldorfer Raum und das Ruhrgebiet radeltet, um WählerInnen von grüner Politik zu überzeugen, war natürlich auch die Konkurrenz nicht still.
Und so erreichte uns die Nachricht, dass Jürgen Rüttgers, Noch-Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, in seinem stillen Strategie-Kämmerlein den ultimativen Coup erarbeitet hatte. Die Spießer, ewig Gestrigen und unterdrückten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während wir in der vergangenen Woche quer durch den Düsseldorfer Raum und das Ruhrgebiet radeltet, um WählerInnen von grüner Politik zu überzeugen, war natürlich auch die Konkurrenz nicht still.</p>
<p>Und so erreichte uns die Nachricht, dass Jürgen Rüttgers, Noch-Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, in seinem stillen Strategie-Kämmerlein den ultimativen Coup erarbeitet hatte. Die Spießer, ewig Gestrigen und unterdrückten Patrioten sollen von Rüttgers deutscher Volkslied-Rettungsaktion an die Wahlurne gesogen werden.</p>
<p>Wird in Nordrhein-Westfalen zu wenig gesungen? Ganz gewiss nicht! Wird das Falsche gesungen? Jürgen Rüttgers scheint dieser Meinung zu sein. Und er scheint es sich herausgenommen zu haben, zu entscheiden, was rettenswertes Liedgut ist und was nicht.</p>
<p>Aber was ist eigentlich ein Volkslied? Wikipedia verrät es uns: Ein Volkslied ist ein Lied, dass</p>
<blockquote><p>„im Gesang der Unterschicht eines Kulturvolks in längerer  gedächtnismäßiger Überlieferung und in ihrem Stil derart eingebürgert  ist oder war, dass, wer es singt, vom individuellen Anrecht eines  Urhebers an Wort und Weise nichts empfindet.&#8221; (Alfred Götze)</p></blockquote>
<p>Nun sind wir ja gegen Unterschicht und Oberschicht, aber fassen wir es doch mal so: Ein Volkslied kann jeder trällern, aber niemand hat eine Ahnung, was es eigentlich bedeutet. Unsere Oma hat es uns mal vorgesungen und es handelt meistens von grünen Auen, Wiesen, Wind, Frühling, Wandern, Vögeln, Entlein, Abschied und allem anderen deutschen Zeugs.</p>
<p>Soweit so gut. Das müsstenen wir also bald alle wieder in der Schule singen, wenn es nach Rütters ginge. Aber was ist eigentlich mit dem türkischen Liedgut? Dem russischen? Dem italienischen? Dem polnischen? Kein Wort. Das scheint Ministerpräsident Rüttgers irgendwie &#8230; vergessen zu haben, genau so wie die Tatsache, dass 25 % der Bevölkerung seines Bundeslandes keine &#8220;deutschen Wurzeln&#8221; haben und somit auch nicht unbedingt ein ausgeprägtes Interesse daran haben dürften, zum eutschen Liedgut genötigt zu werden.</p>
<p>Fassen wir es zusammen: Der Untergang der CDU in Nordrhein-Westfalen scheint die christlich-demokratischen WahlkämpferInnen an den Rand der Verzweiflung zu treiben. Was erwartet uns als nächtes? Rettungsaktion Kuckucks-Uhr? Wir werden es erleben.</p>
<p>Was Jürgen Rüttgers am 9. Mai erwartet, ist doch klar: &#8220;Nehmt Abschied, Brüder!&#8221;</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/e8AtdjSdPl4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/e8AtdjSdPl4&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p style="text-align: left;">Wir haben es uns übrigens nicht nehmen lassen, in der Oberhausener Fußgängerzone ein Ständchen für Jürgen Rüttgers zu geben. Die GRÜNE JUGEND NRW hat das deutsche Volkslied nämlich schon längst gerettet:</p>
<p style="text-align: left;">
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/v9uHBkQG-BU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/v9uHBkQG-BU&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2010/04/02/rettet-das-volkslied/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Bike for your Right&#8221; &#8211; Ein Lebenszeichen</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2010/03/31/bike-for-your-right-ein-lebenszeichen/</link>
		<comments>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2010/03/31/bike-for-your-right-ein-lebenszeichen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 21:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eike</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landtagswahl 2010]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruene-jugend-nrw.de/?p=347</guid>
		<description><![CDATA[Am Abend des dritten Tages unserer Wahlkampf-Fahrradtour &#8220;Bike for your Right&#8221; ist es an der Zeit, einen ersten Bericht abzuliefern.
Wir (Verena, Matthi, Eike, Sophie und Sabri) sitzen gerade in Oberhausen im Hostel &#8220;In Hostel veritas&#8221;. Unsere Zimmer heißen &#8220;Mondenschein&#8221; und &#8220;Sternenhimmel&#8221;.
Hinter uns liegen Aktionen auf dem Düsseldorfer Burgplatz, in der Neusser Fußgängerzone und am Königshof [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Abend des dritten Tages unserer Wahlkampf-Fahrradtour &#8220;Bike for your Right&#8221; ist es an der Zeit, einen ersten Bericht abzuliefern.</p>
<p>Wir (Verena, Matthi, Eike, Sophie und Sabri) sitzen gerade in Oberhausen im Hostel &#8220;In Hostel veritas&#8221;. Unsere Zimmer heißen &#8220;Mondenschein&#8221; und &#8220;Sternenhimmel&#8221;.</p>
<p>Hinter uns liegen Aktionen auf dem Düsseldorfer Burgplatz, in der Neusser Fußgängerzone und am Königshof in Moers. Außerdem etwa 70 km Radstrecke bei strahlendem Sonnenschein, aber auch bei Wind und Hagel.</p>
<p>Ein genauerer Bericht folgt in den nächsten Tagen. Zur Einstimmung nun ein Podcast mit Verena und Matthi, unseren SpitzenkandidatInnen:</p>
<p style="text-align: center;"><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/LUJyHVfva3U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/LUJyHVfva3U&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2010/03/31/bike-for-your-right-ein-lebenszeichen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Abschluss ist kein Ziel&#8221; &#8211; alternative Bildungskonzepte</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/12/21/abschluss-ist-kein-ziel-alternative-bildungskonzepte/</link>
		<comments>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/12/21/abschluss-ist-kein-ziel-alternative-bildungskonzepte/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 22:36:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gianmarco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruene-jugend-nrw.de/?p=343</guid>
		<description><![CDATA[Michael Sappir erklärt im Interview mit Leon den Arbeitsalltag und die Grundsätze eine Sudbury Schule.

Leon: Du bist in Israel groß geworden und hast dort eine Sudbury School mitgegründet &#8211; wie war das als Schüler eine Schule zu gründen?

-Michael Sappir: Es war nicht einfach, als Schüler an der Gründung teilzunehmen. Ich wollte unbedingt bei allen Sitzungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Michael Sappir erklärt im Interview mit Leon den Arbeitsalltag und die Grundsätze eine Sudbury Schule.</strong></p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Leon: Du bist in Israel groß geworden und hast dort eine Sudbury School mitgegründet &#8211; wie war das als Schüler eine Schule zu gründen?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">-Michael Sappir: Es war nicht einfach, als Schüler an der Gründung teilzunehmen. Ich wollte unbedingt bei allen Sitzungen dabei sein, und das habe ich gemacht, obwohl diese immer abends stattfanden, und oft viel länger gingen als ich sonst wach gewesen wäre. Dabei war es schwierig, tagsüber meine damalige Schule, die Experimentelle Schule, zu besuchen, die sich als &#8220;teilweise frei&#8221; bezeichnet, obwohl sie in der Tat fast genau wie eine Regelschule funktioniert. Das Wissen, dass es anders sein könnte, hat die Schule mit der Zeit fast unerträglich gemacht. Am Ende des Schuljahrs waren meine Eltern mit mir mehr oder weniger einig, dass ich einfach irgendwie zu Hause bleiben würde, wenn das nächste Jahr die Sudbury-Schule nicht bzw. noch nicht entstanden ist.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Dazu kommt auch, dass es nie leicht ist, eine unpopuläre Meinung zu vertreten, und dies tut man ganz genau, wenn man eine demokratische Schule gründet oder sogar nur besucht. Man muss oft und immer wieder die ganze Sache erklären. Demokratische Schulen funktionieren ganz anders als die Regelschule, und weil die meiste Sachen, die man aus der Regelschule kennt, für unnötig erkannt werden, ist es für viele Menschen sehr schwer, mit dieser Idee konfrontiert zu werden. Sie fühlen sich dadurch angegriffen oder beleidigt, und das macht es wiederum manchmal schwer und unangenehm, solchen Sachen zu diskutieren. Jedoch lernt man daraus auch, und das hat mir auf jeden Fall eine Gelegenheit angeboten, meine Argumentation zu üben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Leon: Was sind die zentralen Prizipien dieser Schulen &#8211; und wie unterscheiden sie sich zu denen der Regelschule?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Michael Sappir: Eine Sudbury-Schule hat sehr wenig mit einer Regelschule gemeinsam. Sudbury-Schulen arbeiten nach einem einfachen Prinzip: Die Schüler sind frei, ihr eigenes Leben zu führen und eigenes Lernen zu gestalten. Sie bewegen sich lediglich innerhalb der Grenzen, die durch die demokratische Selbstverwaltung festgelegt werden. An der Schuldemokratie dürfen alle Schulmitglieder teilnehmen, ob Schüler oder angestellte Mitarbeiter; jeder hat genau eine Stimme, egal wie jung oder alt man ist. Die Schulversammlung verfügt über die höchste Kompetenz; dort werden unter anderem alle Entscheidungen über das Schulbudget getroffen, sowie sämtliche Einstellung und Entlassung von den erwachsenen Mitarbeitern.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Die zwei Leitprinzipien des Schulmodells sind Vertrauen und Verantwortung. Den Schülern, als Mitgliedern der Schulgemeinschaft, wird vertraut, ihre eigene Zeit zu managen und ihre eigenen Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig wird allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft volle Verantwortung über ihr eigenes Leben gegeben, und dabei sind alle zu gleichen Teilen für die Schule als Ganzes verantwortlich, mittels der demokratischen Institutionen der Schule. Keiner wird gezwungen, an der Schuldemokratie aktiv teilzunehmen, aber jeder hat immer das Recht, mitzumachen, wenn er was ändern möchte.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">In Gegensatz zu den herkömmlichen Schulen, wird in demokratischen Schulen Wert auf alle möglichen Arten von Lernen gelegt, nicht ausgerechnet das Akademische. Schüler dürfen sich völlig frei aussuchen, wie sie ihre Zeit in der Schule verbringen möchten; es gibt keinen Stundenplan und keiner guckt nach, dass die Schüler &#8220;das Richtige&#8221; lernen. Es kann einer ja nur für sich selbst wissen, was gelernt werden muss. Natürlich ist es nicht immer leicht, herauszufinden, was einen interessiert. Aber genau dieses Herausfinden ist eine wichtige Herausforderung, mit der Schüler an einer Sudbury-Schule von klein auf konfrontiert werden. Dieses Prozess betrachten wir selbst als ein wichtiges Lernen. Ob jemand lieber Physik lernt oder Fußball spielt ist der Schule egal, solange derjenige nicht gegen die von der Schulversammlung festgelegten Regeln verstoßt. Die Regeln beziehen sich auch nicht darauf, was man lernt, sondern ausschließlich auf das Zusammenleben der Schulgemeinschaft &#8211; wie man sich miteinander verhalten sollte und welche Gremien und Mechanismen bestehen als Teil der Schuldemokratie. Die persönlichen Entscheidungen und der Gebrauch der eigenen Zeit bleiben einem selbst überlassen, wie für Erwachsene in der Gesellschaft.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Leon: Wie läuft ein typischer Schultag in einer Sudbury-Schule ab?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Michael Sappir: Es gibt nicht wirklich einen typischen Tag an einer Sudbury-Schule. Jeder in der Schule macht zu jeder Zeit was anderes, deshalb ist für jeden Mensch jeder Tag anders. In meinen vier Jahren in Sudbury Jerusalem hatte ich verschieden Phasen, in welchen ich immer einen anderen typischen Tagesablauf hatte. Als Beispiel könnte man sich folgendes vorstellen, obwohl ich nicht sicher bin, ob ich genau so einen Tag jemals gehabt habe:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Ich komme früh in die Schule. Zunächst trage ich mich in die Anwesenheitsliste in der Eingangszone ein. Nachdem ich alle in dem Wohnzimmer (neben dem Eingang) gegrüßt habe, gehe ich kurz in das Computerzimmer, um zu überprüfen, dass dort alles in Ordnung ist; in meiner Zeit an der Schule war ich Vorsitzende der Computer AG und das Computerzimmer war mein Bereich. Wenn alles im Zimmer geklärt worden ist &#8211; wenn überhaupt was zu klären war &#8211; gehe ich in die Küche und koche mir einen Kaffee. Diesen nehme ich dann in das Wohnzimmer, wo ich die nächste Stunde einfach mit Freunden &#8211; ein paar Schülern und eine oder zwei Mitarbeitern &#8211; über alles mögliche quatsche. Es wird mal von Familie, mal von Politik, mal von Schulorganisatorischem geredet, je nachdem, was gerade so ist und wer gerade da ist. Dann müssen langsam einige woanders hin &#8211; zu einem Kurs, einer Diskussionsgruppe oder einem Komitee. Es wird selten was eher als 9:00 geplant, weil erst um 9:00 alle da sein mussten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Wenn es im Wohnzimmer ein bisschen leiser geworden ist, nehme ich ein Buch aus meiner Tasche und lese ich eine Weile. Wenn ich genug gelesen habe oder es wieder lauter geworden ist, setze ich mich vor das Bürorechner und arbeite an der neuen Version des Schulgesetzbuches. Mit einem kleinen USB-Laufwerk kann ich direkt am Bürorechner meine eigene Musik hören, und so sitze ich dort gerne eine oder zwei Stunden, solange sonst keiner an den Rechner muss.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Gegen den Mittag packe ich ein kleines bisschen Mittagessen aus meiner Tasche aus und setze mich an dem Esstisch zwischen Küche und Wohnzimmer. Dort essen gerade zu der Zeit einige andere, und es gibt fast keinen Platz mehr am Tisch. Nachdem man gegessen hat, bleibe ich in der Nähe und rede weiter mit Freunden. Wir stehen eine Weile in der Küche rum und danach gehen wir raus in den Garten, um uns dort für die restliche Zeit bis zum Tagesende (15uhr) weiter zu unterhalten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Es gab Tage, die viel hektischer waren, und auch Tage, die ruhiger waren. Es hat auch nicht jeder an dem Schulgesetzbuch gearbeitet (das war eher nur mein persönliches Hobby, und nur in meinem letzten Schuljahr), oder so viel gequatscht. Es haben sich auch mittlerweile Sachen in der Schule einigermaßen geändert &#8211; jetzt sind die Anwesenheitszeiten flexibler, und viele ältere Schüler gehen öfters länger aus der Schule raus um Sachen anderswo zu unternehmen. Für mich in meinem letzten Schuljahr wäre aber der oben beschrieben Tag ziemlich typisch.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Leon: Ist es nicht problematisch kein Ziel, wie das Abitur oder die Mittlere Reife zu haben?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Michael Sappir: Die Fragestellung täuscht. Ich würde eher sagen, dass es problematisch ist, sich ein Abitur oder einen ähnlichen Abschluss als Ziel zu setzen. Ein Abschluss ist an sich kein Ziel, sondern ein Mittel. Wenn du an irgendeiner Schule ein paar Jahre verbracht hast, und daraus viel bekommen hast, dann ist ja das, was du daraus gemacht hast, genügende Belohnung. Ein Abschluss dient sowieso nur dazu, dass eine Leistung von anderen Institutionen anerkannt wird. An sich ist dieser Abschluss kein gutes Ziel, wenn man noch nicht weiß, was man damit machen sollte. Ich habe zwar persönlich das Abi in Israel extern abgeschlossen, weil ich in die Uni gehen wollte, aber einige meiner Mitschüler in der Sudbury-Schule haben das nicht gemacht, weil die andere Ziele hatten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Wenn man ein echtes Ziel hat, nach dem man begeistert strebt, ist es ein natürlicher Teil davon, dass man sich alles besorgt, was für das Ziel erforderlich ist. Sei es ein Abschluss oder eine bestimmte Kompetenz, man hat an einer Sudbury-Schule die Zeit und den Raum, herauszufinden was man für sein Ziel braucht, und dieses zu erreichen. In Deutschland wie in Israel und wie in allen Ländern auf der Welt, gibt es auch immer unkonventionelle Wege, gewisse Ziele zu erreichen. In Israel ist es z.B. auch nach der Schulzeit möglich, ein Nicht-Schüler-Abi zu machen, genau wie das, das ich während meiner Zeit in der damals noch nicht genehmigten Sudbury-Schule gemacht habe. Es wird in den USA oft berichtet, wie Abgänger von Sudbury-Schulen ohne herkömmliche Abschlüsse an die Uni ihrer Wahl kommen, indem sie Dozenten, Dekanen oder Behörden mit ihrer persönlichen Begeisterung überzeugen. Selbst in Deutschland gibt es an Unis Dozenten (zumindest eine, die ich kenne), die weder Abitur noch Doktorgrad haben. Wenn man ein echtes Ziel hat, selbst wenn man einen Abschluss bräuchte und keinen hat, lassen sich Wege finden. Es ist nicht unbedingt leicht, aber höchstwahrscheinlich leichter als ein Jahrzehnt in der Regelschule (und bestimmt schneller.)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Leon: Gibt es Schulgeld und wirkt sich das auf die SchülerInnenschaft in Sudburyschools aus?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Michael Sappir: Im Bereich Schulgeld ist jede Schule und auch jedes Land anders. Dies ist eine Sache, die extrem durch sozialen Normen und Bildungspolitik bedingt ist. In Sudbury Jerusalem gibt es Schulgeld, weil sich die Schule nur so finanzieren kann. Die Schule wurde erst neulich staatlich anerkannt und bekommt dementsprechend erst jetzt rückwirkend staatliche Unterstützung. Die Schule hat vor, das Schulgeld zu senken oder komplett abzuschaffen, sobald wie möglich; momentan wird noch an alten Schulden gearbeitet, und das Geld vom Staat ist noch nicht komplett da.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Es ist schwer einzuschätzen, welche Wirkung das Schulgeld auf die Schüler gehabt hat. Die Schule hat vom Anfang an versucht, jeder Familie, die es nötig hatte, das Schulgeld niedriger festzulegen, weil in Jerusalem ein sehr großer Einkommenskluft besteht. Die Demographie der Schule spiegelt mehr oder weniger die des gesellschaftlichen Sektor, in dem die Schule sich befindet, wider: nicht-Haredi (super-orthodoxe) Juden. Menschen aus den anderen Sektoren der Gesellschaft (Haredi Juden wie Araber) sind an der Schule natürlich auch willkommen, zeigen aber meistens wenig bzw. kein Interesse an dieser Schulform. Es gibt in der Schule also Menschen aus einer Vielfalt von unterschiedlichen Hintergründen und sozio-ökonomischen Lagen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Leon: Gibt es in NRW aktive Gruppen?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Michael Sappir: Die einzige mir bekannte Gruppe in NRW ist die in Düsseldorf: <a href="http://www.demokratische-schule-duesseldorf.de/">http://www.demokratische-schule-duesseldorf.de/</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Gruppen und Interessenten kann man auch immer in dem Verteiler Sudbury_Germany: <a href="http://de.groups.yahoo.com/group/Sudbury_Germany/">http://de.groups.yahoo.com/group/Sudbury_Germany/</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Durch die EUDEC kann man sich auch mit anderen Interessenten in ganz Europa vernetzten und austauschen: <a href="http://www.eudec.org/">http://www.eudec.org</a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Und bei weiterem Interesse zum Thema, kann man auf meiner Webseite ein bisschen mehr finden, und mich dort auch kontaktieren: <a href="http://sappir.net/">http://sappir.net</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/12/21/abschluss-ist-kein-ziel-alternative-bildungskonzepte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Laborschule Bielefeld</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/12/21/laborschule-bielefeld/</link>
		<comments>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/12/21/laborschule-bielefeld/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 22:20:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gianmarco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruene-jugend-nrw.de/?p=341</guid>
		<description><![CDATA[
Mit Uli Hartman, komisarischem Sekundarstufenleiter der Laborschule Bielefeld, sprach Gianmarco Crapa über Alternativen zur konventionellen Schule.

Uli Hartmann, die Laborschule Bielefeld hat als Versuchsschule des Landes den Auftrag neue Formen des Lehrens, Lernens und Zusammenlebens in der Schule zu entwickeln. Was macht die Laborschule anders als vergleichbare Regelschulen?
Praktisch alles. Das geht bei der räumlichen Gestaltung los, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Mit Uli Hartman, komisarischem Sekundarstufenleiter der Laborschule Bielefeld, sprach Gianmarco Crapa über Alternativen zur konventionellen Schule.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Uli Hartmann, die Laborschule Bielefeld hat als <span style="background: #ffff00 none repeat scroll 0% 0%">Versuchsschule des Landes</span> den Auftrag neue Formen des Lehrens, Lernens und Zusammenlebens in der Schule zu entwickeln. Was macht die Laborschule anders als vergleichbare Regelschulen?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Praktisch alles. Das geht bei der räumlichen Gestaltung los, das geht weiter bei den pädagogischen Grundlagen und führt weiter zum Reisecurriculum. Wenn man das spezifizieren will, ist „alles“ natürlich nicht richtig. Im Curriculum und in den Fachinhalten hat man genau das drin, was landesweit üblich auch an anderen Schulen gilt, wenn auch in etwas anderer Reihenfolge und mit anderer Schwerpunktsetzung.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Räumlich heißt, dass wir keine Klassenzimmer haben. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Die pädagogische Grundlage ist immer vom Kind her zu denken. Wir stellen das Kind und seine Individualisierung seit 35 Jahren in den Mittelpunkt. Heterogenität ist das wichtigste Merkmal unserer Schule.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Die Laborschule hat sich zum Ziel gemacht möglichst viele <span style="background: #ffff00 none repeat scroll 0% 0%">Kinder aus bildungsfernen Familien</span> zu erreichen. Wie kommt es, dass gerade Akademikerkinder überdurchschnittlich stark vertreten sind?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Erstmal sind die Daten auf die du ansprichst schon ein bisschen älter, das hat sich in der letzten Zeit wieder gewandelt. Wir bekommen die Heterogenität was die soziale Schichtung angeht,  mittlerweile ganz gut hin. Auch in der Vergangenheit haben wir das schon ganz gut hin bekommen. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Tendenziell haben wir mehr Akademikerkinder, weil wir nah an der Universität sind.  Da sind wir und Reformpädagogik allgemein natürlich bekannter und dementsprechend melden dann &#8211; teilweise auch Studenten mit Kindern, die dann eine weitergehende Unilaufbahn anstreben &#8211; ihre Kinder hier an. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Die Aufnahme auf unsere Schule erfolgt nach einem bestimmten Schlüssel. Die soziale Schichtung Bielefelds soll in der Zusammensetzung der Schülerschaft abgebildet werden.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Ein Kind aus einer Migranten- oder Arbeiterfamilie hat somit so gut wie sicher einen Platz, während Akademikerplätze, wegen der hohen Nachfrage, von der wissenschaftlichen Einrichtung verlost werden.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>In den letzten Jahren funktioniert dieses System immer besser, auch weil wir – nach über 35 Jahren hört sich das vielleicht komisch an – ein besseres Image bekommen.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Wie hat sich das Image über die Zeit gewandelt?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Das kann man heute wieder ganz gut an der „Neuen Schule Hamburg“ – die Schule die Nena mitgegründet hat –  sehen. Die haben auch ein ganz anderes Klientel und das muss sich erstmal einspielen. Zuerst melden Leute, die etwas experimentierfreudiger sind, die ein anderes Bildungsverständnis haben, die vielleicht durch PISA, oder Veröffentlichungen in der Fachwissenschaft informiert wurden, ihre Kinder an solchen Schulen an. Fernseh-, Rundfunkbeiträge und Interviews &#8211; wie hier – folgen und man wird bekannter und angesehener.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Du gibst deinen SchülerInnen <span style="background: #ffff00 none repeat scroll 0% 0%">bis zur neunten Stufe keine Noten</span>, sondern schreibst bewertende Berichte. Als Regelschüler kennt man so ein System am ehesten noch aus der ersten und zweiten Grundschulklasse. Was ist der Vorteil der Berichte?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>In dem Moment wo man Individualisierung und Heterogenität in den Mittelpunkt stellt und in den Gruppen Schülerinnen und Schüler hat, die ein ganz breites Spektrum an Leistungsfähigkeit aufweisen, ist es schwierig mit Noten zu operieren. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Der eine hat dann im Schnitt auf seine soziale Gruppe, sprich die Klasse, immer schlechte Noten und die anderen immer die guten Noten. So kennen wir das von der Regelschule.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Wenn ich aber eine Heterogenität habe, kann ich nicht mit Noten arbeiten. Der eine &#8211; der schwächere Schüler – erbringt für sich in dem Jahr vielleicht eine super Leistung und ich muss ihm durch das Notensystem trotzdem eine 4 oder 5 geben. Da sind Berichte die bessere Rückmeldung, die Schüler ganz individuell beurteilen und darüber hinaus eine Art Förderplan aufstellen. Der Stärkere wird auf einem ganz anderen Niveau beurteilt, als der Schwächere und so durchläuft man hier seine 11 Jahre Laborschule ohne ständig mit seinen Noten unzufrieden zu sein. Die Leistungsmotivation wird also nicht herabgesetzt.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Darüber hinaus können Noten ohnehin nie objektiv sein. Das wird zwar immer suggeriert, sind sie aber nicht. Unsere Berichte hingegen werden für die Schüler, teilweise auch für die Eltern, geschrieben und in denen steht bloß:“Das und das haben wir gearbeitet, das hast du so gemacht, da warst du top, da warst du nicht so gut, da musst du noch weiter arbeiten.“ Und diese Feststellungen sind objektiv.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Warum vergebt ihr in der neunten und zehnten Stufe dennoch numerische Noten im klassischen Sinn?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Das ist ja ganz klar. Wir müssen ja anschlussfähig sein. Die Schüler gehen nachher ans Gymnasium, auf eine weiterführende Schule, auf das Oberstufenkolleg,  an eine Gesamtschule, oder machen eine Ausbildung  und da werden die Noten verlangt.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Eigentlich wollte Hentig von Anfang an keine Noten vergeben, genau aus den eben genannten Gründen. Das wurde aber vom Ministerium nicht genehmigt, was ich auch ein Stück weit verstehen kann. Die erlauben uns so zu sagen das auszuprobieren, was wir wollen. Wir ahben eine Versuchsschule auf Dauer gestellt, die immer wieder neue pädagogische Dinge erfindet, überprüft und forscht und dann wollen die nachher einfach sehen, wo unsere Schüler stehen. Deswegen vergeben wir ab Jahrgangsstufe 9.2 Noten.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">PISA stellt fest, dass die LaborschülerInnen ihren MitschülerInnen aus den Regelschulen beispielsweise <span style="background: #ffff00 none repeat scroll 0% 0%">in Mathe unter-, aber was das politische Verständnis angeht überlegen</span> sind. Woran könnten die Unterschiede liegen?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Erstmal muss man sagen, PISA hat hier 60 Schülerinnen und Schüler getestet. Das ist keine große Stichprobe. Auf anderen Schulen sind die Jahrgänge, also die Stichproben natürlich größer. Deswegen ist das meines Erachtens nicht so aussagekräftig, dass man sagen könnte die seien hier in Mathe grundsätzlich alle schlecht. Andererseits muss man sagen, machen wir auch nicht alles super und ich glaube gerade Mathe ist in diesem offenen, selbstgesteuerten, in Richtung problemorientiertem, handlungsorientiertem Unterricht, der gerne auch außerhalb von Schule arbeitet, schwieriger umzusetzen. Das geht bis zur achten Klasse inhaltlich noch einigermaßen gut, aber ab der 9 wird es dann schwierig. Das wäre eine Erklärung.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Wenn man sich weitere Studien und auch PISA genauer anguckt, ist es so, dass auch andere Schulen gerade in Mathe Probleme haben. Ich würde fast sagen, dass wir es hier mit einem gesamtgesellschaftlichen Problem zu tun haben. Da scheint irgendetwas in unserer Wissensgesellschaft nicht ganz rund zu laufen und wir wissen auch nicht was. Aber  man muss festhalten: Auch in Mathe kommen unsere Schüler an Oberstufen gut klar.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal">Du gehst also von einer Matheverdrossenheit in der Gesellschaft aus?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal">
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Könnte sein. Ich hab auch schon von Wissenschaftlern gelesen, die genau das ein Stück weit bestätigt sehen. Aber ich will jetzt die PISA Ergebnisse nicht wegreden. Nur muss man auch betrachten, dass wir es hier mit 60 Schülern aus einem speziellen Jahrgang zu tun hatten. Dieser PISA-Jahrgang hatte ganz starke Betreuungslehrer in den Geisteswissenschaften und so entwickelt sich bei den Schülern natürlich auch eher eine Präferenz in diese Richtung. Das spielt alles eine Rolle. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal">Dann sprechen wir doch mal über den positiven Teil, woher kommt das gute politische Verständnis?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal">
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Das liegt natürlich an den Grundlagen. Am Schulprogramm, an den pädagogischen Prinzipien, hier ist Schule als Polis verankert &#8211; als Erfahrungsraum, als Lebensraum. Gesellschaft wird im Kleinen gedacht. Da wird zusammen jedes Jahr einmal auf Klassenfahrt gefahren, was längst nicht alle Schulen machen.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Auch die Heterogenität ist natürlich ein Knackpunkt. Man achtet darauf die Gruppe zusammen zu halten. Es wird auf die Schwächeren geachtet, aber genau so auf die Stärkeren , dass auch die ihr Futter kriegen. Aber auch die Starken können nicht alles super und können in einigen Bereichen was von den Schwächeren lernen. Natürlich ist so eine „In die Stadt heraus“-Schule einfacher in Deutsch und SoWi  zu denken. Hier kann ich ins Museum gehen, da kann ich Wahlen nachspielen. So bekommt man die Themen natürlich viel näher und greifbarer, also ein ganz anderes soziales, politisches und gesellschaftliches Verständnis. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Soziale Selektion, – ich beziehe mich wieder auf PISA -, sprich <span style="background: #ffff00 none repeat scroll 0% 0%">der Einfluss der sozialen Herkunft</span>, spielt auf der Laborschule anscheinend eine genau so große Rolle, wie auf anderen Schulen. Stellt dieser Befund das Laborschulkonzept in Frage?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Das ist uns natürlich auch aufgefallen und haben danach sofort gesagt:“So, das geht nicht.“ Das würde in der Tat das ganze Konzept auf den Kopf stellen. Wir haben dann über die Absolventenstudie, die seit 25 Jahren gemacht wird, einen sehr großen Datenstamm genutzt um zu sehen wie die soziale Selektion aussieht. Unser Forschungsprojekt, das die letzten 6 Jahrgänge eingerechnet hat, widerlegt das PISA-Ergebnis. Schüler aus reinen Migrantenfamilien sind demnach genau so stark oder schwach wie Schüler mit ausschließlich deutschen Elternteilen. Das zeigt, dass die soziale Selektion bei uns nicht greift und es in diesem Fall am speziellen PISA-Jahrgang liegt, wo im Laufe der Jahre durch Umzug viele starke Schüler herausgezogen wurden.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Aber über die Jahre gerechnet – und da haben wir uns natürlich sofort drauf gestürzt – tritt der Effekt nicht auf.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal">Das PISA-Ergebnis war also eine reine Eintagsfliege?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal">
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Das könnte man so sagen. Mit speziellen Implikationen. Wir sind natürlich froh, dass sich das ein Stück weit in Luft aufgelöst hat. Was sich in der Tat als interessant herausgestellt hat ist, dass Schüler aus Familien mit einem Migrationselternteil signifikant stärker sind als die anderen Mitschüler &#8211; gerade was Sprache angeht. Das ist eine Erfolgsgeschichte. Natürlich muss man da nochmal genauer hinsehen, aber das wäre ein Beispiel das belegt,  dass eine Heterogenität, ein System wie wir es haben, wichtig wäre um die aktuelle Integrationsdebatte völlig neu zu denken.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">In NRW hat sich viel getan. <span style="background: #ffff00 none repeat scroll 0% 0%">Zentralabitur und Abitur in 8 Jahren (G8) </span>sind nur zwei Beispiele. Inwieweit geraten alternative Schulkonzepte während solcher Entwicklungen unter Druck?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Ich glaube nicht, dass wir unter Druck geraten. Ich glaube, dass sich das Land damit schmücken kann, dass es solche Schulversuche hat und wenn man mal genau hinschaut: In den letzten 35 Jahren sind viele Impulse von uns an die normalen Schulen gegangen– was ja unserem Auftrag entspricht.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal">Was hat sich durch die Laborschule an den Regelschulen verändert?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal">
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Zum Beispiel der Englischfrühbeginn, den machen wir seit 35 Jahren in der dritten Klasse. Den gibts in NRW jetzt seit etwa 6 Jahren. 60 Minuten Unterricht, wird jetzt an bestimmten Schulen eingeführt – den haben wir seit 35 Jahren. Keine Klingel – das sind alles so Kleinigkeiten. Wenn man auf größere Sachen guckt, dann auch das NaWi-Konzept. Wir haben ungegliederten, naturwissenschaftlichen Unterricht. Der ist in den weiterführenden Schulen jetzt in den Jahrgängen 5 und 6 möglich und ist von der alten, rot-grünen Landesregierung eigentlich schon bis zum 10. Jahrgang konzipiert worden. Den Schritt hat die CDU-Regierung aber wieder zurückgenommen.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Das sind Sachen die zurückstrahlen. Obwohl es am Ende oft nicht ganz klar ist, dass solche Anstöße und solche Ideen von hier ausgegangen, durch die wissenschaftliche Debatte gegangen sind und irgendwann an den Regelschulen landeten. Unsere zweite Ebene als Versuchsschule ermöglicht es vielen Besuchern hier zu hospitieren und etwas von dem was sie hier sehen, mit nach draußen zu nehmen. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Das sind alles Punkte, weshalb wir nicht unter Druck geraten. Wir müssen unsere Schulzeit, genau wie die Gesamtschulen, nicht verringern und werden  das auch nicht. Wir sehen das ganzheitlich und sind ganzheitlich aufgebaut.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal">Aber widerspricht das Zentralabitur nicht dem pädagogischen Konzept der Laborschule?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal">
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Ja, klar. Gerade wenn man sieht, dass wieder nur bestimmte Fächer fürs Abitur zugelassen werden. Ein ganzheitlicher Mensch kann vielleicht super Sport und Kunst und vielleicht nicht so gut Mathe und Englisch, kann aber trotzdem ein sehr intelligenter Mensch sein. Von daher könnte man schon sagen, dass das dem ein Stück weit widerspricht. Da wären wir bei der grundsätzlichen Diskussion – Spezial- oder Allgemeinbildung? Was braucht man – was muss man für eine allgemeine Hochschulreife nachweisen können? Welche Mindeststandards, welche Regelstandards? Sehr schwierig.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Du duzt deine SchülerInnen und <span style="background: #ffff00 none repeat scroll 0% 0%">deine SchülerInnen duzen dich</span>. Wo bleiben da Respekt vor der Autoritätsperson und professionelle Distanz?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Das ist ein bestimmtes Lehrerbild, was dahinter steckt. Wofür brauche ich professionelle Distanz? Wenn ich Profi bin, dann brauch ich keine Distanz, dann brauch ich Nähe. Dann muss ich ein möglichst gutes Verhältnis zu meinen Schülern aufbauen, damit ich teilweise hinter die Fassaden gucken kann. Wie kann ich dem helfen? Muss ich da nochmal zu Hause vorbei? Muss ich da vielleicht wirklich mal Distanz aufbauen, dass sie einem, bildlich gesehen, nicht immer auf&#8217;m Schoß sitzen? Aber per se brauche ich keine professionelle Distanz.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Und Autorität bekomme ich bei den Schülern nur über meine Leistung. Bin ich ein gerechter Lehrer? Bin ich jemand der auch mal nachfragt wie es zu Hause läuft? Bin ich jemand der auch mal Spaß macht? Bin ich jemand der vor allem auch fördert? </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Wenn ich mit denen in der Pause auch mal Fußball spiele – wenn ich authentisch bin und vor allem wenn ich auch mal einen Fehler eingestehe &#8211; dann erlange ich Autorität. Aber sicher nicht über Sie oder Du. Nicht darüber, dass ich unnahbar bin. Und ich will nicht sagen, dass nur wir das so machen, da gibt’s noch einige Lehrer an anderen Schulen, die das genau so sehen. Meines Erachtens muss sich diese Sicht einfach noch ein Stück verbreiten. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm">Du hast einen Wunsch im Kultusministerium frei. Was würdest du dir wünschen?</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Der utopische Wunsch wäre praktisch komplett aus dem viergliedrigen Schulsystem aus zu steigen, ein Einheitsschulsystem &#8211; so wie wir das machen &#8211; mit speziellen Voraussetzungen. Es braucht Heterogenität. Das ist auch der Grund warum andere Gesamtschulen nicht so gut funktionieren, wie sie funktionieren könnten. Den Gesamtschulen fehlt die Leistungsspitze. Die geht nämlich aufs Gymnasium. Wäre das nicht so, würden auf Gesamtschulen die Ergebnisse nochmal besser sein.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Das wäre also der utopische Wunsch, weil ich glaube, dass das die Lösung für PISA, oder auch die Wirtschaft wäre.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Die Schweden – die PISA Gewinner &#8211; waren Anfang der 1970er Jahre hier bei Professor Hentig, haben sich seine Konzepte in Bielefeld angeguckt und setzten die zu Hause flächendeckend um. Jetzt fahren die Deutschen nach Schweden und gucken sich dasselbe da an und das find ich ein bisschen komisch. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Wenn ich jetzt keinen utopischen Wunsch hätte, würde ich mich freuen, wenn die Individualisierung vom System her ernster genommen wird. Sitzen bleiben möglichst abschaffen, mehr offener statt Frontalunterricht, gegebenenfalls Klassenstärken verkleinern. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Hier könnte man schnell und einfach weiterhin Konzepte übernehmen, die teilweise an unserer Schule entwickelt wurden und auch sicherlich teilweise in Zukunft  übernommen werden. Da könnte man also sukzessive an Regelschulen etwas verbessern. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Wobei ich sagen muss, dass auch wir nicht alles hundertprozentig super machen. Es gibt immer Bruchstellen, an denen man arbeiten muss.</strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal">Ein schönes Schlusswort – ich bedanke mich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;font-weight: normal">
<p style="margin-bottom: 0cm"><strong>Gerne. </strong></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/12/21/laborschule-bielefeld/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ostwestfalen</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/09/25/ostwestfalen/</link>
		<comments>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/09/25/ostwestfalen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 14:58:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruene-jugend-nrw.de/?p=337</guid>
		<description><![CDATA[
Wir sind auf der Zielgeraden. Der lang ersehnte Sonntag ist praktisch schon in Sicht. Die vorletzte Aktion wurde soeben abgeschlossen. Jetzt steht nur noch Krefeld an. Wir sind zuversichtlich.
Gestern und heute standen ganz im Zeichen Ostwestfalens. Als tiefste Provinz verschrieen ist Ostwestfalen die Region mit den einzigartigen Metropolen namens Bielefeld und Paderborn. Die durften wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Wir sind auf der Zielgeraden. Der lang ersehnte Sonntag ist praktisch schon in Sicht. Die vorletzte Aktion wurde soeben abgeschlossen. Jetzt steht nur noch Krefeld an. Wir sind zuversichtlich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Gestern und heute standen ganz im Zeichen Ostwestfalens. Als tiefste Provinz verschrieen ist Ostwestfalen die Region mit den einzigartigen Metropolen namens Bielefeld und Paderborn. Die durften wir jedoch nicht besuchen. Stattdessen mussten wir uns mit Lemgo und Brakel zufrieden geben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Zunächst erwartete uns Lemgo, die Stadt, in der Ute Koczy ihr Wahlkreisbüro unterhält. Den Blog über die Aktion dort kann ich mir allerdings sparen, den könnt ihr nämlich auch einfach auf Utes Homepage unter <a href="http://www.ute-koczy.de/cms/default/dok/306/306598.3tagewach_start_in_lippe.html">http://www.ute-koczy.de/cms/default/dok/306/306598.3tagewach_start_in_lippe.html</a> nachlesen. Ich könnte hier jedoch noch anmerken, dass wir uns sehr wohl gefühlt haben bei Ute, Alexander und co <img src='http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Heute mussten wir uns dann schon um 8 Uhr Richtung Brakel aufmachen, was uns, trotz netter Verabschiedung und gutem Frühstück von Nils und Familie, relativ schwer fiel. Wir sind aus der letzten Woche dann doch eher Nachmittagsaktionen gewöhnt. Brakel ist jedenfalls – kurz gesagt – ein schwarzes Loch. Aber dank der Unterstützung der ortsansässigen Grünen Jugend konnten wir bestimmt einige der anwesenden Schüler, die von ihrem Politiklehrer zu den Wahlkampfständen geschickt wurden, von Grünen Inhalten überzeugen. Das machte die Aktion sehr kurzweilig und jetzt sitzen wir schon wieder in Oelde – bei mir zuhause – und freuen uns auf morgen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Falls jemand von euch das drängende Interesse hat,  uns in Farbe und Aktion zu beobachten, hier der Link zur WDR-Mediathek:   <a href="http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/09/24/lokalzeit-dortmund-bundestagswahl-hagen.xml;jsessionid=319AC642C19CAD8A2EFC001F588F1888.mediathek3">http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2009/09/24/lokalzeit-dortmund-bundestagswahl-hagen.xml;jsessionid=319AC642C19CAD8A2EFC001F588F1888.mediathek3</a> (Beitrag über unsere Aktion in Gevelsberg)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/09/25/ostwestfalen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Von Castrop-Rauxel über Wanne-Eickel</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/09/24/von-castrop-rauxel-uber-wanne-eickel/</link>
		<comments>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/09/24/von-castrop-rauxel-uber-wanne-eickel/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 11:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruene-jugend-nrw.de/?p=335</guid>
		<description><![CDATA[
(von Oliver)
Am Dienstag Mittag haben wir unsere Mitstreiterin Lydia am Bochumer Bahnhof abgeholt und sind im Anschluss nach Castrop-Rauxel gefahren. Dort haben wir uns neben der Anti-Atom-Aktion
ausgiebig mit einem bei allen Wahlkampfständen bekannten, sehr engagierten Ortsansässigen unterhalten. Er war so begeistert, dass er uns sogar ein Tablett mit Eisbechern brachte (leider unvegan). Dafür gab es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">(von Oliver)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Am Dienstag Mittag haben wir unsere Mitstreiterin Lydia am Bochumer Bahnhof abgeholt und sind im Anschluss nach Castrop-Rauxel gefahren. Dort haben wir uns neben der Anti-Atom-Aktion</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">ausgiebig mit einem bei allen Wahlkampfständen bekannten, sehr engagierten Ortsansässigen unterhalten. Er war so begeistert, dass er uns sogar ein Tablett mit Eisbechern brachte (leider unvegan). Dafür gab es dann aber reichlich Bio-Guavenmus von den Grünen. Vielen Dank dafür.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Danach bezogen wir die dekadenteste Übernachtungsmöglichkeit unserer bisherigen Reise. Ein Drei-Sterne-Hotel, das allerdings eher im 50er Jahre Stil gehalten war.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Am Abend machten wir noch einen Abstecher auf die gerade stattfindende Kirmes, was dann sehr spaßig wurde <img src='http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Der Morgen brachte ein frühes Aufstehen und Frühstücken im Speisesaal mit sich.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Bei unserm nächsten Stand, in Recklinghausen, trafen wir dann Timo, der uns den Tag über noch tatkräftig unterstütze. Auch dafür danke.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Ganz in der Nähe zu dem GJ-Stand hatten die SOS-Kinderdörfer einen aufgebaut. Die Mitarbeiter waren im Ansprechen von Leuten geschult. Da können wir noch einiges von lernen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Der zweite Stopp an diesem Tag war in Herne. Dort nieselte es zwar auch die ganze Zeit und das Gerechtigkeitsmemory wurde kaum in Anspruch genommen, dafür konnten wir aber ein neues Mitglied werben.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Den Abend und die Nacht verbrachten wir bei Alex zuhause, was auch sehr spaßig war <img src='http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> .</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/09/24/von-castrop-rauxel-uber-wanne-eickel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wahlfang in Bochum</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/09/22/wahlfang-in-bochum/</link>
		<comments>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/09/22/wahlfang-in-bochum/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2009 23:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruene-jugend-nrw.de/?p=332</guid>
		<description><![CDATA[
Heute quasi ein Heimspiel. Wir hatten unseren Stand ganz in der Nähe unseres Basislagers im schönem Bochum. Dank Oliver, der Verstärkung aus Goch, sind wir mittlerweile übrigens zu dritt und auch die zahlreichen Ortsmitglieder/Interessierte verhalfen uns zu einer größeren grünen Präsenz. Nach der Aktion waren wir am Dr.-Ruer-Platz, wo Frank-Walter Steinmeier eine Wahlkampfrede hielt, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Heute quasi ein Heimspiel. Wir hatten unseren Stand ganz in der Nähe unseres Basislagers im schönem Bochum. Dank Oliver, der Verstärkung aus Goch, sind wir mittlerweile übrigens zu dritt und auch die zahlreichen Ortsmitglieder/Interessierte verhalfen uns zu einer größeren grünen Präsenz. Nach der Aktion waren wir am Dr.-Ruer-Platz, wo Frank-Walter Steinmeier eine Wahlkampfrede hielt, mit der er in Bochum auf offene Ohren stieß. Da lässt sich nur hoffen, dass sein Vorhaben Schwarz-Gelb zu verhindern gelingt und das tatsächliche Wahlergebnis von den Prognosen abweichen wird, wie er verkündete.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Das soll aber nicht heißen, dass ich jetzt die SPD wählen werde. Obwohl die anderen Parteien ihr Bestes tun die Leute mit (teilweise) billigen Tricks zu ködern (den CDU-Waffeln konnte ich grad noch so widerstehen), habe ich mich entschieden kommenden Sonntag mein Kreuz bei der FDP zu machen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Die Lebkuchenniere, die mir geschenkt wurde und die auf eine liberalere Organspendenregelung aufmerksam machen soll, hat mich überzeugt.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Kleiner Scherz <img src='http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Aber jetzt mal im Ernst, wie unvorzeigbar muss ein Wahlprogramm sein, wenn die FDP eine Woche vor der Bundestagswahl mit so einem Randthema für sich wirbt?! Versteht mich nicht falsch, Organspenden ist sehr wichtig und richtig und es ist gut, wenn über dieses Thema gesprochen wird.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Aber BürgerInnen sollten doch noch über andere (Haupt!)Inhalte informiert werden..</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Naja..</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Der Lebkuchen war übrigens furztrocken. Gut für uns, da werden sie wohl nicht zu viele Stimmen damit gewonnen haben <img src='http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Hiermit beende ich dann meinen zweiten Blog.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Gute Nacht, eure Anna</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">(Und lasst euch nicht von irgendwelchen Gimmicks überzeugen, außer es ist grüne Ahoi-Brause oder ein tolles Feuerzeug mit Flaschenöffner:P)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/09/22/wahlfang-in-bochum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Villa Kunterbunt</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/09/20/villa-kunterbunt/</link>
		<comments>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/09/20/villa-kunterbunt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2009 16:11:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochtour]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruene-jugend-nrw.de/?p=314</guid>
		<description><![CDATA[
Unsere Tour hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Nach einem langen, langen Tag mit einer Aktion in Hagen und einer Aktion in Leverkusen wurde uns bereits am Telefon berichtet, dass wir in einer „WG in Leverkusen“ übernachten werden. Was sich hinter dieser maßlosen Untertreibung verbergen sollte, durften wir gestern Nachmittag erfahren.
&#8212;

&#8212;
An der angegebenen Adresse erwartete uns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Unsere Tour hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Nach einem langen, langen Tag mit einer Aktion in Hagen und einer Aktion in Leverkusen wurde uns bereits am Telefon berichtet, dass wir in einer „WG in Leverkusen“ übernachten werden. Was sich hinter dieser maßlosen Untertreibung verbergen sollte, durften wir gestern Nachmittag erfahren.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&#8212;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><a href="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00045.JPG"><img class="alignnone size-medium wp-image-322" src="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00045-225x300.jpg" alt="DSC00045" width="225" height="300" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&#8212;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">An der angegebenen Adresse erwartete uns ein riesig wirkendes Haus und schon beim Öffnen der Tür wurde uns klar: Das ist keine WG. Das ist praktisch ein Hausprojekt. Geil! Peter begrüßte uns und wir wurden von Eindrücken überflutet. Das Haus zieht sich über drei Etagen mit jeweils einem endlos langem Flur, der liebevoll eingerichtet daherkommt und eine wohnliche, romantische Stimmung verbreitet. Man fühlt sich ein wenig wie in Pippi Langstumpfs&#8217; Villa Kunterbunt. Hinter manchen der zahlreichen Türen verbergen sich die Zimmer der sieben Hausbewohner, hinter Anderen kleine und freundliche Badezimmer oder große, alternativ eingerichtete Küchen. Manche Türen bringen uns aber auch nur in leere Räume oder als Abstellkammer genutzte Gemächer. Es gibt jedenfalls viel zu entdecken.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&#8212;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><a href="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00025.JPG"><img class="alignnone size-medium wp-image-317" src="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00025-225x300.jpg" alt="DSC00025" width="225" height="300" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&#8212;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">In der ersten Etage hängen im hinteren Teil des Flures interessante Werke eines ukrainischen Künstlers, der dieses Haus vor seinem Tod gerne besuchte und sich hier teilweise bis zu sechs Monate einnistete. Im zweiten Stock findet man dagegen eine in dem Flur hängende Schaukel, zahlreiche selbst gemalte Bilder, sowie einen Spiegel, welcher besonders Anna begeistert. Ich weiß nicht, wie sie das geschafft hat, aber sie hat ihn jetzt sogar geschenkt bekommen. (So eine Made.)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&#8212;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><a href="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00019.JPG"><img class="alignnone size-medium wp-image-315" src="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00019-225x300.jpg" alt="DSC00019" width="225" height="300" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&#8212;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Der dritte Stock im Dachgeschoss, in dem auch wir untergebracht sind, zeichnet sich vor allem durch die Bibliothek, in der wir schlafen aus. Die Stimmung, die dieser Raum verbreitet, wird vielleicht über das angehängte Foto deutlich, an einer in Worte gefassten Beschreibung der Atmosphäre würde ich aber sicher scheitern.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&#8212;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><a href="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00037.JPG"><img class="alignnone size-medium wp-image-321" src="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00037-300x225.jpg" alt="DSC00037" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&#8212;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Zu guter Letzt der Garten: Dieser erinnert an kleine, etwas wilde Parks in mediterranen Gebieten. Liebevoll gepflegt, aber dennoch naturbelassen und ganz und gar nicht bürgerlich wirkend, offenbart der Garten verschiedenste Pflanzenarten, Sitz- und Liegeecken, sowie eine nie von einem Hund genutzte Hundehütte. Peter berichtete aber, das die Hütte schon als „Meerschweinchenkirche“ verwendet wurde.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&#8212;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><a href="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00029.JPG"><img class="alignnone size-medium wp-image-319" src="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00029-300x225.jpg" alt="DSC00029" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&#8212;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Im dem Garten werden wir gleich auch noch das ein oder andere Erinnerungsfoto schießen, bevor wir uns an unserem freien Tag (der einzige auf unserer Hochtour) wieder nach Bochum begeben und über die gestrige Kneipentour durch Leverkusen-Opladen sinnieren werden.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&#8212;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><a href="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/P9204757.2.JPG"><img class="alignnone size-medium wp-image-326" src="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/P9204757.2-249x300.jpg" alt="P9204757.2" width="249" height="300" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&#8212;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Aber auch euch noch einen schönen Tag!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&#8212;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><a href="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00021.JPG"><img class="alignnone size-medium wp-image-316" src="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00021-300x225.jpg" alt="DSC00021" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&#8212;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><a href="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00053.JPG"><img class="alignnone size-medium wp-image-323" src="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00053-225x300.jpg" alt="DSC00053" width="225" height="300" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&#8212;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><a href="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00058.JPG"><img class="alignnone size-medium wp-image-324" src="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00058-300x225.jpg" alt="DSC00058" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&#8212;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><a href="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00034.JPG"><img class="alignnone size-medium wp-image-320" src="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00034-300x225.jpg" alt="DSC00034" width="300" height="225" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/09/20/villa-kunterbunt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Lokalzeit</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/09/19/lokalzeit/</link>
		<comments>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/09/19/lokalzeit/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 06:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruene-jugend-nrw.de/?p=308</guid>
		<description><![CDATA[
Mein einziger Abend mit auf den Hochtouren, deshalb habe ich heute die ehrenvolle Aufgabe, das Bloggen zu übernehmen.
In Gevelsberg angekommen, ging es mit dem verstrahlten Atommüll durch die Fußgängerzone. Bei einem zweiten Rundgang wurden wir sogar von einem Kamerateam des WDR begleitet, sind also bald bei der Lokalzeit Dortmund mit einem jungen Mann zu sehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Mein einziger Abend mit auf den Hochtouren, deshalb habe ich heute die ehrenvolle Aufgabe, das Bloggen zu übernehmen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">In Gevelsberg angekommen, ging es mit dem verstrahlten Atommüll durch die Fußgängerzone. Bei einem zweiten Rundgang wurden wir sogar von einem Kamerateam des WDR begleitet, sind also bald bei der Lokalzeit Dortmund mit einem jungen Mann zu sehen, der nur für seine Mama Grün gewählt hat.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Für mich die wichtigste Erfahrung des Tages: Eine Fernsehkamera neben dir sorgt dafür, dass das Wahlkampfgespräch sehr entspannt und ohne große Diskussionen verläuft <img src='http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Zurück beim Stand herrscht Aufregung. Einige Jugendliche hatten ein Grünen-Plakat dreist mit einem Nazi-Sticker beklebt. Ich sicherte mir einen Stuhl und verfolgte, wie die alarmierte Polizei trotz der nur zwanzig Meter entfernten Station eine Streife schickte, um die Personalien des Bengels aufzunehmen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Und schließlich kam es dann auch noch zu einer Schlägerei. Die besagten Bengel, die sich selber als Neonazis bezeichneten, hielten es auch noch für nötig sich gegenseitig zu verhauen. Herzlichen Glückwunsch!</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Das wars auch schon, liebe Grüße,</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Johanna</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">
<p style="margin-bottom: 0cm"><a href="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00005.JPG"><img class="alignnone size-medium wp-image-309" src="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00005-300x225.jpg" alt="DSC00005" width="300" height="225" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">&#8212;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><a href="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00012.JPG"><img class="alignnone size-medium wp-image-310" src="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00012-225x300.jpg" alt="DSC00012" width="225" height="300" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/09/19/lokalzeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bergfest</title>
		<link>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/09/18/bergfest/</link>
		<comments>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/09/18/bergfest/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 22:26:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hochtour]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.gruene-jugend-nrw.de/?p=301</guid>
		<description><![CDATA[Wir sind wieder bei mir und Alex ist schwer beschäftigt. Also schreibe ich heute diesen Blog (was sich zwar positiv auf die Frauenquote, aber negativ auf die Länge unseres Beitrags auswirkt…)
Ratingen heute war zwar etwas früh, kalt und konservativ, dafür war der Ortsverband umso herzlicher. So waren nervige PassantInnen, die sich z.B. über unsere Feuerzeuge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><span style="color: #b30d81"><span style="font-family: Verdana"><span style="font-size: x-small"><span style="color: #000000"><span style="font-family: Times New Roman"><span style="font-size: small">Wir sind wieder bei mir und Alex ist schwer beschäftigt. Also schreibe ich heute diesen Blog (was sich zwar positiv auf die Frauenquote, aber negativ auf die Länge unseres Beitrags auswirkt…)</span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="color: #b30d81"><span style="font-family: Verdana"><span style="font-size: x-small"><span style="color: #000000"><span style="font-family: Times New Roman"><span style="font-size: small">Ratingen heute war zwar etwas früh, kalt und konservativ, dafür war der Ortsverband umso herzlicher. So waren nervige PassantInnen, die sich z.B. über unsere Feuerzeuge aufregten („Waaaas?!? Ihr Grüne unterstützt Raucher? Wie könnt ihr bloß Raucher unterstützen?!“), beim leckeren vegetarischen Essen nach der Aktion schon fast wieder vergessen.</span></span></span> </span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Times New Roman"><span style="font-size: small">Ich würde jetzt am liebsten wieder an Alex abgeben und weiß auch garnicht was ich noch schreiben könnte, aber der weigert sich vehement und versucht mit scheinheiligen Argumenten Richtung Gleichberechtigung zu vertuschen, dass er heute einfach keine Lust hat zu bloggen.</span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Times New Roman"><span style="font-size: small">Wie dem auch sei, schlaft schön, </span></span></span></p>
<p><span style="color: #000000"><span style="font-family: Times New Roman"><span style="font-size: small">Anna</span></span></span><br />
<a href="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00402.JPG"><img class="alignnone size-medium wp-image-302" src="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00402-225x300.jpg" alt="DSC00402" width="225" height="300" /></a></p>
<p>&#8212;</p>
<p><a href="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00403.JPG"><img class="alignnone size-medium wp-image-303" src="http://blog.gruene-jugend-nrw.de/wp-content/uploads/2009/09/DSC00403-300x225.jpg" alt="DSC00403" width="300" height="225" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.gruene-jugend-nrw.de/2009/09/18/bergfest/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
