Morgens dreiviertel Zehn in Mönchengladbach. Der Sonntag ist noch jung, doch es ist bereits viel geschehen.
Vorab aber gute Besserung an Eike, den ein Fieber schon gestern aus der Bahn geworfen hat – der LaVo tut sein Bestes, um seinen Ausfall zu kompensieren und organisatorisch fällt die Lücke nicht auf. Hut ab!
Aber zurück auf Anfang, beziehungsweise zurück in den frühen Morgen.
Ich hatte mir ja den Wecker auf halb Acht gestellt – genug Zeit zum Duschen, Sachen packen, Zimmer leeren und um Neun beim Frühstück zu sein, dachte ich. Defacto gab es um halb Sieben einen Wecker der anderen Art: Aktivität eines Kurzschläfers, der laut eigenen Aussagen immer um halb Sieben wach wird. Danach war nix mehr mit Schlaf, im Gegenteil: um halb Acht war ich frisch geschniegelt und gebügelt und bereit zu neuen Schandtaten, als da wären: Tische eindecken und frühstücken.
Laut Plan sollte es ja das Frühstück erst ab Neun geben – da stand es aber schon um Acht im Raum, was will man da machen? Während sich also langsam der Essraum mit verschlafenen Gesichtern füllte, kamen wir (meine Wenigkeit und die anderen Frühaufsteher_innen) dem Ende unseres Frühstücks schon sehr viel näher waren beendeten es, als es offiziell laut Fahrplan eröffnet wurde: um Neun. Zähne putzen, Sachen ausm Zimmer, Bettwäsche in den Container – jetzt müssen nur noch die anderen fertig werden und dann kann es um zehn Uhr mit der Mitgliederversammlung losgehen.
Bis gerade tagte noch das Präsidium (Verena [als Ersatz für Eike], MSA [eigentlich ja Martin-Sebastian Abel, aber das ist ja viel zu lang] und Linda Michalek) – das is jetzt aber vorbei, das Frühstück ruft die, die es noch nicht gehört haben.
In diesem Sinne sitze ich derzeit ein wenig allein im Keller im LaVo-Raum und erfreue mich des nutzbaren Internets (auch wenn ich da wohl eine Minderheit, wenn nicht sogar der einzige bin), ein wenig zu bloggen.
Hab gerade erfahren, dass ich womöglich für einen Posten im Wahlkampfteam kandidiere. Schön zu wissen – aber wenn der LaVo sagt “Spring.”, dann frag ich “Wieso?” und lasse mich gern davon überzeugen, warum der Sprung von der Brücke richtig und wichtig und sinnvoll ist.
Anders gesagt: Es kann sein, dass ich künftig nicht mehr hier bloggen werde, weil es mir Spaß macht, sondern weil ich es muss. Spaß machen darf es aber trotzdem











